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Von Leipzig nach Braunschweig

Von Leipzig nach Braunschweig

Tobias Wolff wird ab Sommer 2026 neuer Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig

Tobias Wolff wird ab Sommer 2026 neuer Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig. Er folgt auf dieser Position Dagmar Schlingmann. Das hat der Verwaltungsausschuss des Theaters beschlossen. Auf der Basis dieses Beschlusses kann nunmehr mit Tobias Wolff ein Dienstvertrag für fünf Spielzeiten abgeschlossen werden.

Tosca-Inszenierung in Braunschweig 2023 (c) Foto Joseph Ruben

Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs: „Ich freue mich sehr, dass Tobias Wolff im

Sommer 2026 von Leipzig nach Braunschweig wechselt. Er hat durch seine

Leitungserfahrung, aber auch durch seine sehr zeitgemäßen Vorstellungen von

Personalführung und Kommunikation die Vorauswahlkommission und den

Verwaltungsausschuss überzeugt. Tobias Wolff ist ein ausgewiesener Musiktheaterfachmann

und in Niedersachsen durch sein langjähriges Wirken für die Händel-Festspiele Göttingen sehr

geschätzt. Zugleich hat er für das Schauspiel und den Tanz überzeugend dargelegt, wie diese

in und für Braunschweig weiterentwickelt werden können – auch im Sinne einer Öffnung für

neue Publikumsschichten. Er wird das Staatstheater mitten in der Stadtgesellschaft und der

Region Braunschweig verankern.“

Dr. Thorsten Kornblum, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig: „Tobias Wolff ist

ein Theatermanager mit großer Erfahrung und einer besonderen Affinität zur Musik. Er hat

verschiedene Stationen im Musiktheater vom Festival bis hin zur Opernintendanz in seiner

beruflichen Karriere durchlaufen. Ich freue mich sehr, dass Tobias Wolff für die

Generalintendanz des Staatstheaters Braunschweig gewonnen werden konnte. Er wird die

Geschichte unseres traditionsreichen Mehrspartenhauses mit neuen Akzenten erfolgreich

weiterführen.“

Tobias Wolff: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe am Staatstheater Braunschweig –

ein traditionsreiches Haus mit vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten, wunderbaren

Spielstätten und einem engagierten Team. Mein herzlicher Dank gilt dem Minister Falko

Mohrs und den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses für ihr Vertrauen und der

Generalintendantin Dagmar Schlingmann, die das Theater in bester Verfassung übergibt.

Gemeinsam mit den Künstler:innen und Mitarbeitenden möchte ich die Vielfalt des Theaters

in allen Sparten weiterentwickeln und die künstlerischen wie gesellschaftlichen

Herausforderungen der kommenden Jahre mit Neugier und Tatkraft angehen. Besonders

freue ich mich auch auf das Wiedersehen mit vielen vertrauten Weggefährtinnen aus meinen

niedersächsischen Netzwerken.“

Tobias Wolff folgt im Sommer 2026 auf Dagmar Schlingmann, seit 2017 Generalintendantin

des Staatstheaters Braunschweig, die ihre Intendanz aus privaten Gründen auf eigenen

Wunsch beendet. Die Generalintendanz des Staatstheaters Braunschweig wurde öffentlich

ausgeschrieben. Hierauf sind mehr als 20 Bewerbungen beim Nds. Ministerium für

Wissenschaft und Kultur eingegangen.

Zur Person Tobias Wolff:

Tobias Wolff studierte Musikwissenschaft und internationales Management in Cambridge,

Essen und Leipzig. Nach ersten beruflichen Stationen als Musikjournalist sowie als

Chefdramaturg, Marketingleiter und Verwaltungsdirektor an mehreren deutschen Theatern

wurde er 2011 Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. In kürzester Zeit

konnte Tobias Wolff das traditionsreiche Festival international neu positionieren und

vernetzen. Beleg dafür sind u. a. die Verleihung der renommierten Helpmann Awards 2015

und 2016 sowie eine Förderung der Europäischen Union für das Stipendienprogramm

eeemerging.

Seit August 2022 ist Tobias Wolff Intendant der Oper Leipzig mit den Sparten

Oper, Leipziger Ballett und Musikalische Komödie. Gemeinsam mit seinem starken Team

erweiterte er das künstlerische Profil um Ur- und Erstaufführungen, Werke von

Komponistinnen und neue Regiehandschriften. Die klare Positionierung zur ökologischen

und sozialen Nachhaltigkeit wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen prämiert.

Die Weiterentwicklung der Kommunikationsmedien im Sinne einer modernen

Kundenorientierung und unter Anwendung neuer Technologien (KI) erhielt zahlreiche

Marketing- und Designpreise. Die erste klimaneutrale Opernproduktion „Mary Queen of

Scots“ wurde u.a. für die renommierten International Oper Awards nominiert.

Credits

Quelle: PM Niedersächsisches Kulturministerium 8.4.2025; veröffentlicht 9.4.2025

Fotos: Archiv

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