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Klingers „Beethoven“ für alle

Klingers „Beethoven“ für alle


Das Museum der bildenden Künste Leipzig macht es möglich.

Leipzig ist in der vorzüglichen Lage, ein grandioses Werk zu besitzen, das zwei große Künstler vereint: Max Klinger (1857-1920) und Ludwig van Beethoven (1770-1827). Klingers monumentales Hauptwerk „Beethoven“ kann nun wieder im Museum der bildenden Künste besichtigt werden, und zwar am neuen Standort.
Das bedeutende Werk mit dem thronenden Komponisten hat seinen Platz im Eingangsbereich des Museums gefunden. Dort ist es jetzt für alle sichtbar, ganz ohne Eintritt. Dieses Angebot können nun auch Menschen in Anspruch nehmen, die sonst vielleicht einen Bogen um das Museum machen würden.
Zuvor hatte „Beethoven“ den Klingersaal im ersten Stock dominiert. Aber dorthin gelangen Besucher nur mit Eintrittskarte. Nun aber kann die einzigartige Skulptur, an der ihr Schöpfer rund zehn Jahre gearbeitet hat, einfach so von allen Seiten begutachtet werden, von jedermann, der möchte, ganz ohne Scheu und ohne Geld. Dem Bildermuseum sei Dank. Und der Stadt ist zu danken, dass sie den kolossalen „Beethoven“ des in Leipzig geborenen Künstlers Max Klinger 1902 für die stattliche Summe von 250 000 Reichsmark angekauft hat.

Klingers „Beethoven“ am neuen Standort. Foto (c): Marianne H.-Stars

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