Eingerahmte Verzweiflung

Eingerahmte Verzweiflung

„Eugen Onegin“ am Theater Gera/Alteburg. Einige schwören bei Tschaikowski auf die russische Originalsprache oder Speziallösungen wie die russisch-deutsche Inszenierung Peter Konwitschnys von „Eugen Onegin“ an der Oper Leipzig. In Gera spielt man Tschaikowskis bekannteste Oper in der deutschen Übersetzung von Wolf Ebermann und Manfred Korth. In der fast ausverkauften Vorstellung am Sonntagnachmittag (9.2.2020) wurde die affektiv packende Produktion mit Ovationen ...

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Nils Müller wurde heiß

Nils Müller wurde heiß

Die Ausstellung “körper“ – von der Hitze einer Berliner Nacht. I Du fährst mit Freunden von Leipzig nach Berlin. Berlin. Eine Jagd als Stadt. Ein Rausch als Stadt. Ein Sex als Stadt. Eine Erschöpfung als Stadt. Der Fahrer des Autos ist kein Unbekannter: Lexander Prokogh. Absolvent der Stroganov Moscow State University of Arts and Industry.  Maler. Einer von zwei ausgestellten ...

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Zwei Jahre danach – Was bleibt vom Themenjahr Industriekultur in Thüringen?

Zwei Jahre danach – Was bleibt vom Themenjahr Industriekultur in Thüringen?

Ein Blick über Landesgrenzen hinweg aus Anlass der 2. Verleihung des Landesgeschichtlichen Preises für Industriekultur des Freistaates Thüringen am 3. Februar 2020 Jena. Von Dr. Christine Scheel. 2020 ist das Jahr der Industriekultur in Sachsen. Keiner kommt daran vorbei. Doch die Frage steht: Was wird bleiben? Können wir vielleicht von Thüringen lernen, das bereits 2018 zum Themenjahr ausrief? Minister Benjamin-Immanuel ...

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Vom Lückenbüßer zum Erfolgsmodell?

Vom Lückenbüßer zum Erfolgsmodell?

Impressionen von der Verleihung des 2. Landesgeschichtlichen Preises für Industriekultur des Freistaates Thüringen am 3. Februar 2020 in Jena. Dicht gedrängt sitzen die meist universitären Besucher an diesem Montagabend (3.2.2020) in Jena im Sonderausstellungsraum der Schott-Villa zusammen. Man kennt sich, fachsimpelt, diskutiert. Anlass ist die zweite Verleihung des Landesgeschichtlichen Preises für Industriekultur des Freistaates Thüringen. Fast als Letzter schafft es ...

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Lene allein zu Haus

Lene allein zu Haus

„Ene mene Maus und du bist raus – eine Mord(s)komödie“ im Frauenzimmertheater Leipzig. Odin Ludwig ist Lenes erfolgreicher Macker. Seit zwanzig Jahren ist sie mit dem Banker verehelicht. Heute ist Hochzeitstag, und Lene hat es schön gemacht: Karpfen gekocht, Wein kaltgestellt, Konzertkarten besorgt, die Falten geglättet und nach dem schönen Abend erhofft sie sich noch schönen Sex. Von Henner Kotte ...

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Neues aus Beton und Stahl

Neues aus Beton und Stahl

Industriefotografien der 1920er Jahre in Sachsen. Der Enkel Max Gotthilf Richters übergab im November 2017 dem Stadtgeschichtlichen Museum das Firmenportfolio der Baufirma seines Großvaters. Die Aufnahmen daraus werden jetzt erstmalig in der Studioausstellung gezeigt. Chemnitz. Uhr- und Fahrstuhlturm 1928 Sie wurden durch das Fotoatelier Hermann Walter im Auftrag der Leipziger Stahlbetonfirma Max Gotthilf Richter für Werbezwecke in den Jahren 1912 ...

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Neu in Leipzig: Galerie K.

Neu in Leipzig: Galerie K.

Zum Auftakt stellen drei Künstler aus. Der französische Künstler Marc-Antoine Petit baut Häuser aus (Well)-Pappe und stapelt sie. Seine Stapelhäuser finden sich in Reliefs, in leeren Gehäusen wie Reisekoffer, Gitarrenkörper oder Geigenkoffer wieder. In der neuen Galerie K. im Kunst- und Kreativzentrum, dem ehemaligen Autohaus in der Lindenthaler Straße 61-65, stellt auch der in Halle lebende Künstler, der an der ...

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Notwendig, brav, bewegend

Notwendig, brav, bewegend

„Kuss der Spinnenfrau“ an der MuKo Leipzig. Ohrenbetäubende Standing Ovations am Ende, aber oft lastendes Schweigen während der Premiere. „Kuss der Spinnenfrau“ von John Kander, Fred Ebb und Terrence McNally erlebte im MuKo-Domizil Westbad seine Leipziger Erstaufführung: 43 Jahre nach der Erstausgabe des für lateinamerikanische Länder epochalen Romans von Manuel Puig (1976) und der fast überall gespielten Bühnenfassung, 35 Jahre ...

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Henrietta Meyer und Bartlomiej D. Kiszka treffen eine „Maschine, die auf Gott wartet“

Henrietta Meyer und Bartlomiej D. Kiszka treffen eine „Maschine, die auf Gott wartet“

Henrietta Meyer und Bartlomiej D. Kiszka besuchten die Ausstellung DER OPTIMIERTE MENSCH Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. (Genesis 1,31) Sehr gut – aber noch nicht optimiert. Also optimierte der Mensch. Er begann, seine Umwelt zu maschinisieren, zu industrialisieren und wurde nun wiederum von seiner technisierten Lebenswelt optimiert, modernisiert. Die Wechselseitigkeit ...

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Henner Kotte schaut Tatort

Henner Kotte schaut Tatort

Fahrt in die Fernsehfilmgeschichte und wieder hinaus. „Trimmel hat regelrecht Angst, als er da an der Autobahn-Tankstelle Merseburger Straße steht und auf das Taxi wartet, das ihn nach Leipzig bringen soll: Er hat sich nicht an die Spielregeln gehalten. Zu allem Überfluß steht auf der anderen Seite der Tankstelle ein Volkspolizei-Wagen, und zum ersten Mal hat der Polizist Trimmel Angst ...

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