Ausstellung mit Arbeiten des Gewandhaussolisten im Haus des Handwerks Leipzig Noch bis zum 28. Februar ist im Haus des Handwerks die Ausstellung „Vita activa“ mit expressiven Bildern von Professor Dietmar Hallmann zu sehen. Der ausgebildete Violinist, der Solobratsche im Gewandhausorchester spielte, unterrichtete auch an der Leipziger Musikhochschule. Seit nunmehr über 20 Jahren widmet er sich einem weiteren künstlerischen Feld, der Malerei. ...
mehr lesen »Gorki-Theater Berlin: „Carmen“, zeichenhaft, sensationell
Großer, einhelliger Jubel unter Anstimmen des populären Opern-Ohrwurms „Auf in Kampf“ – damit klingen die leider nur wenigen „Carmen“-Aufführungen am Maxim Gorki Theater Berlin aus. Kurz vor seinem 150. Geburtstag präsentiert das mit Produktionen wie „Alles Schwindel“ äußerst musikaffine Haus jetzt Georges Bizets „Carmen“. Jens Dohles pointiertes Arrangement transformierte Bizets revolutionäre Partitur für diese Überschreibung brillant und klug. In der faktisch ...
mehr lesen »Genf: Schmerzhaft aufregend
Zeitbezogene „Salomé“ am Grand Théâtre de Genève prägt sich tief ein Mit dieser Neuproduktion kehrt der ungarische Regisseur und Filmemacher Kornél Mundruczó nach „Die Sache Makropulos“ (2020), „Sleepless“ von Peter Eötvös (2021) und „Voyage vers l’Espoir“ von Christian Jost (2023) an das Haus zurück. Die Premiere „Salomé“ im Grand Théâtre de Genève provozierte Staunen und Nachdenklichkeit – ein Abend aus ...
mehr lesen »München: Musikalisches Jubiläum einer außergewöhnlichen Kooperation
Deutsche Erstaufführung von Frano Paraćs „Judita“ mit Münchner Rundfunkorchester Nach der konzertanten Aufführung der kroatischen Nationaloper „Ero der Schelm“ von Jakov Gotovac und einem weiteren Konzert war dieses jetzt erlebte Sonntagskonzert die dritte Kooperation des Münchner Rundfunkorchesters mit dem Heimatland seines Chefdirigenten Ivan Repušić. Zur deutschen Erstaufführung gelangte die am 14. Juli 2000 am Kroatischen Nationaltheater Split erstmals gespielte Oper ...
mehr lesen »Regensburg: Sternstunde für Offenbach
„Die Reise zum Mond“ mit dem Operetten-Frosch des Bayerischen Rundfunks geehrt Über 130 Bühnenwerke hat der deutsch-französische Komponist Jaques Offenbach der bewundernden Nachwelt hinterlassen, die auch nach hundert Jahren so gut wie ungebrochen das heitere Repertoire der Bühnen mitprägen. Zu den nicht allzu häufig nachgespielten Operetten gehört „Die Reise zum Mond“, uraufgeführt 1887 in Paris. Jetzt hat das Theater Regensburg ...
mehr lesen »München: „Ich glücklicher Held”
Palazzetto Bru Zane und BR Klassik präsentieren die Ukraine-Oper „Mazeppa“ der Französin Clémence de Grandval Der französische Biograph François-Joseph Fétis bezeichnete sie wegen ihres Vermögens als Amateurin. Aber Camille Saint-Saëns hielt auf seine Kompositionsschülerin Clémence de Grandval (1828 bis 1907) ganz große Stücke. Diese trat mit Liedern, einem zum Prüfungsstück gewordenen Oboenkonzert, einem viel gespielten Stabat mater und mehreren unter ...
mehr lesen »Leipzig: „Stark ruft das Lied“
„Siegfried“ – Der Ring des Niebelungen zweiter Tag in Leipzig wieder aufgenommen Seit am 4. Mai 2013 die Oper Leipzig in der „Rheingold“-Premiere mit dem „Ring von Guilmore“ rüberkam, will die Diskussion nicht ab: Einerseits gibt es eine solide musikalische Interpretation durch das Gewandhausorchester, Solisten des Hauses und Spitzen-Gäste, andererseits szenischen Klamauk.In Leipzig wird die Tetralogie vertanzt – wobei die ...
mehr lesen »Leipzig: Die Kerzen brennen wieder
Wiederaufnahme einer Kultstatus anstrebenden „Tosca“ Mit vier Vorstellungen steht in dieser Spielzeit an der Oper Leipzig wieder Giacomo Puccinis Meisteroper „Tosca“ in einer herausragenden Neubesetzung der Titelrolle mit Liana Aleksanyan auf dem Programm. Diese Inszenierung von Michael Dijkema gehört wie Verdis „La Traviata“ in der Regie von Andreas Homoki zu den Schätzen des Hauses am Augustusplatz. Von Moritz Jähnig Die ...
mehr lesen »Leipzig: Wahrheit kostet 79,90 € „Thanks for your order.“
In der Diskothek nähert sich das Schauspiel mit „Goldie“ von Emre Akal den letzten Dingen Alle, die mir mittags im Connewitzer „Waldfrieden“ oder abends im „Spitzz“ oder meinetwegen auch in der DB Lounge um 2 Uhr morgens total aufgeweckt was von den Gefahren der Künstlichen Intelligenz faseln, schicke ich ab sofort in die Diskothek des Leipziger Schauspiels. Dort erleben die ...
mehr lesen »Leipzig: Silvester bei „Arsen und Spitzenhäubchen“
Joseph Kesselrings Erfolgskomödie als Serien-Reminiszenz Die erlebte Vorstellung fand am Silvesterabend in einem ausverkauften Haus vor einem vom Intendanten persönlich mit gelungenem Frage-Antwort-Spiel fröhlich abgeholten Publikum statt. Menschen, die sich ihrem Theater verbunden fühlen und eigene Glücksmomente mit ihm teilen. Erwartungsgemäß langanhaltend der Applaus. Von Moritz Jähnig Seit 1939 hält sich Joseph Kesselrings einzige Erfolgskomödie auf den Bühnen. Der deutschstämmige ...
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