Deutsche Erstaufführung von Frano Paraćs „Judita“ mit Münchner Rundfunkorchester Nach der konzertanten Aufführung der kroatischen Nationaloper „Ero der Schelm“ von Jakov Gotovac und einem weiteren Konzert war dieses jetzt erlebte Sonntagskonzert die dritte Kooperation des Münchner Rundfunkorchesters mit dem Heimatland seines Chefdirigenten Ivan Repušić. Zur deutschen Erstaufführung gelangte die am 14. Juli 2000 am Kroatischen Nationaltheater Split erstmals gespielte Oper ...
mehr lesen »Category Archives: Theater/Musik
Regensburg: Sternstunde für Offenbach
„Die Reise zum Mond“ mit dem Operetten-Frosch des Bayerischen Rundfunks geehrt Über 130 Bühnenwerke hat der deutsch-französische Komponist Jaques Offenbach der bewundernden Nachwelt hinterlassen, die auch nach hundert Jahren so gut wie ungebrochen das heitere Repertoire der Bühnen mitprägen. Zu den nicht allzu häufig nachgespielten Operetten gehört „Die Reise zum Mond“, uraufgeführt 1887 in Paris. Jetzt hat das Theater Regensburg ...
mehr lesen »München: „Ich glücklicher Held”
Palazzetto Bru Zane und BR Klassik präsentieren die Ukraine-Oper „Mazeppa“ der Französin Clémence de Grandval Der französische Biograph François-Joseph Fétis bezeichnete sie wegen ihres Vermögens als Amateurin. Aber Camille Saint-Saëns hielt auf seine Kompositionsschülerin Clémence de Grandval (1828 bis 1907) ganz große Stücke. Diese trat mit Liedern, einem zum Prüfungsstück gewordenen Oboenkonzert, einem viel gespielten Stabat mater und mehreren unter ...
mehr lesen »Leipzig: „Stark ruft das Lied“
„Siegfried“ – Der Ring des Niebelungen zweiter Tag in Leipzig wieder aufgenommen Seit am 4. Mai 2013 die Oper Leipzig in der „Rheingold“-Premiere mit dem „Ring von Guilmore“ rüberkam, will die Diskussion nicht ab: Einerseits gibt es eine solide musikalische Interpretation durch das Gewandhausorchester, Solisten des Hauses und Spitzen-Gäste, andererseits szenischen Klamauk.In Leipzig wird die Tetralogie vertanzt – wobei die ...
mehr lesen »Leipzig: Die Kerzen brennen wieder
Wiederaufnahme einer Kultstatus anstrebenden „Tosca“ Mit vier Vorstellungen steht in dieser Spielzeit an der Oper Leipzig wieder Giacomo Puccinis Meisteroper „Tosca“ in einer herausragenden Neubesetzung der Titelrolle mit Liana Aleksanyan auf dem Programm. Diese Inszenierung von Michael Dijkema gehört wie Verdis „La Traviata“ in der Regie von Andreas Homoki zu den Schätzen des Hauses am Augustusplatz. Von Moritz Jähnig Die ...
mehr lesen »Leipzig: Wahrheit kostet 79,90 € „Thanks for your order.“
In der Diskothek nähert sich das Schauspiel mit „Goldie“ von Emre Akal den letzten Dingen Alle, die mir mittags im Connewitzer „Waldfrieden“ oder abends im „Spitzz“ oder meinetwegen auch in der DB Lounge um 2 Uhr morgens total aufgeweckt was von den Gefahren der Künstlichen Intelligenz faseln, schicke ich ab sofort in die Diskothek des Leipziger Schauspiels. Dort erleben die ...
mehr lesen »Leipzig: Silvester bei „Arsen und Spitzenhäubchen“
Joseph Kesselrings Erfolgskomödie als Serien-Reminiszenz Die erlebte Vorstellung fand am Silvesterabend in einem ausverkauften Haus vor einem vom Intendanten persönlich mit gelungenem Frage-Antwort-Spiel fröhlich abgeholten Publikum statt. Menschen, die sich ihrem Theater verbunden fühlen und eigene Glücksmomente mit ihm teilen. Erwartungsgemäß langanhaltend der Applaus. Von Moritz Jähnig Seit 1939 hält sich Joseph Kesselrings einzige Erfolgskomödie auf den Bühnen. Der deutschstämmige ...
mehr lesen »Leipzig: Von der Magie der Avatar-Momente
“Georgette Dee … singt” im Leipziger Schauspielhaus Georgette Dee, unüberbietbar die größte Diseuse Deutschlands, sang und plauderte zum 20. Mal im Leipziger Schauspielhaus. Diesmal auch über Avatar-Momente ihres Lebens. Von Moritz Jähnig Ein Moment der Transzendenz beim Discounter Über Georgette weiß man wenig, schon gar nicht, was sie unter Avatar-Momenten eigentlich versteht. Sie treten auf, wenn die Künstlerin bei Netto ...
mehr lesen »Leipzig: Wiedersehen mit einem Meisterwerk
Uwe Scholz Choreografien zu Beethovens 7. und der 2. von Schumann wieder auf der Bühne Die magische Kraft des sinfonischen Balletts wurde bei der Wiederaufnahme zweier Kreationen des legendären Choreografen Uwe Scholz an der Leipziger Oper lebendig. Anlass war sein tragisches Ableben vor 20 Jahren – mit nur 45 Jahren. Scholz, der von 1991 bis 2004 als Ballettdirektor und Chefchoreograf ...
mehr lesen »Leipzig: „Norma“, eine schöne Herausforderung
Selbst eine unpassende Einkleidung kann den Erfolg der Bellini-Oper nicht schmälern Stückeinführungen mit Kara McKechnie sind in der Leipziger Oper ein besonderes Vergnügen und mitunter unverzichtbar. Ohne den Hinweis der Dramaturgin auf den herbeiinszenierten tieferen Sinn des Bildes „Im Tempel des Irminsul“ gehen die Zuschauer spätestens im zweiten Akt der „Norma“ komplett unter. Von Moritz Jähnig Im Programmheft erklärt Ausstatter ...
mehr lesen »
Kunst und Technik Das Onlinemagazin