“Georgette Dee … singt” im Leipziger Schauspielhaus Georgette Dee, unüberbietbar die größte Diseuse Deutschlands, sang und plauderte zum 20. Mal im Leipziger Schauspielhaus. Diesmal auch über Avatar-Momente ihres Lebens. Von Moritz Jähnig Ein Moment der Transzendenz beim Discounter Über Georgette weiß man wenig, schon gar nicht, was sie unter Avatar-Momenten eigentlich versteht. Sie treten auf, wenn die Künstlerin bei Netto ...
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Leipzig: Wiedersehen mit einem Meisterwerk
Uwe Scholz Choreografien zu Beethovens 7. und der 2. von Schumann wieder auf der Bühne Die magische Kraft des sinfonischen Balletts wurde bei der Wiederaufnahme zweier Kreationen des legendären Choreografen Uwe Scholz an der Leipziger Oper lebendig. Anlass war sein tragisches Ableben vor 20 Jahren – mit nur 45 Jahren. Scholz, der von 1991 bis 2004 als Ballettdirektor und Chefchoreograf ...
mehr lesen »Leipzig: „Norma“, eine schöne Herausforderung
Selbst eine unpassende Einkleidung kann den Erfolg der Bellini-Oper nicht schmälern Stückeinführungen mit Kara McKechnie sind in der Leipziger Oper ein besonderes Vergnügen und mitunter unverzichtbar. Ohne den Hinweis der Dramaturgin auf den herbeiinszenierten tieferen Sinn des Bildes „Im Tempel des Irminsul“ gehen die Zuschauer spätestens im zweiten Akt der „Norma“ komplett unter. Von Moritz Jähnig Im Programmheft erklärt Ausstatter ...
mehr lesen »Freiberg: Moderne Märchenwelt trifft klassische Oper
Humperdincks „Hänsel und Gretel“ frei von Angstfaktoren Traditionsbewusste könnten beim Anblick des bunten Sahnebergs, der in der neuesten Inszenierung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ am Freiberger Theater das, weil oft gesehen, erwartete Lebkuchenhaus ersetzt, zunächst irritiert sein. Intendant Sergio Raonic Lukovic bietet mit seiner Interpretation einen aufregenden, temporeichen Ausflug in eine coole Märchenwelt voller beeindruckender Effekte und bereichert durch faszinierende ...
mehr lesen »Biel/Solothurn: Fragile Beziehung Mensch-Natur
Daniel Andres Oper «Derborence» nach dem gleichnamigen Roman von Charles Ferdinand Ramuz Im «Theater-Orchester Biel Solothurn» TOBS fand kürzlich die Uraufführung der Oper «Derborence» statt. Das Libretto nach dem Roman des Schweizer Autors Charles Ferdinand Ramuz und die Vertonung wurden vom Bieler Komponisten Daniel Andres geschaffen. Die Oper fokussiert auf die wichtigen Momente des Romans und unterlegt sie mit einer ...
mehr lesen »Leipzig: Techno und Zeit-Geister
„Altbau in zentraler Lage“ – eine Schaueroper von Raphaela Bardutzky in der Diskothek uraufgeführt Nach “Fischer Fritz” führt das Schauspiel Leipzig jetzt „Altbau in zentraler Lage“ von Raphaela Bardutzky in der Diskothek urauf. Hatte die Münchner Autorin ihren Text 2022 als „Sprechtheater“ annonciert, darf es jetzt „Eine Schaueroper“ sein. Und wahrlich jagt das Schauer über den Rücken, nicht nur wenn ...
mehr lesen »Leipzig: Theater zum Anbeten
Wiederaufnahme „Der Reigen. Ein überausschönes Lied vom Tod“ von Christoph Bochdansky und anderen im Westflügel Leipzig Das den Tanz an sich und insbesondere in Leipzig feiernde Festival euro-scene ist seit wenigen Tagen erst Geschichte, da untermauert bereits wieder das Figurentheaterzentrum Westflügel mit der Wiederaufnahme von „Der Reigen“ in Anwesenheit der legendären Choreografin Rose Breuss den Glaubenssatz: Leipzig tanzt! Von Moritz ...
mehr lesen »Mehr Achtsamkeit, bitte
34. euro-scene mit Festivalschwerpunt Naher Osten in Leipzig beendet Gedanken von Moritz Jähnig Das Theater- und Tanzfestival euro-scene ist 36 Jahre alt und das bedeutendste seiner Art im Osten Deutschlands. Gegründet im Wendegeist der 90er Jahre, setzte sich der Gründer dafür ein, endlich in Leipzig zu ermöglichen, was bis dahin nicht möglich war. Bisher hat die euro-scene alle Wendungen überstanden ...
mehr lesen »Leipzig: Nachdenken über die Welt
Nino Rota „La notte di un nevrastenico” & Ermanno Wolf-Ferrari „Il segreto di Susanna” – Zwei Einakter in einer Studioproduktion der Hochschule für Musik und Theater Das Geniale an dieser Vorstellung ist die dramaturgische Verklammerung zweier strukturell außerordentlich unterschiedlicher Einakter zu einem neuen Stück Musiktheater. Es erzählt vom Elend der Zerrissenheit der Welt und uns Menschen da mitten drin. Moritz Jähnig ...
mehr lesen »Semperoper: Null aufm Pferde!
Richard Strauss „Intermezzo“ 100 Jahre nach der Uraufführung wieder auf einer Dresdner Bühne In der Weise wie dieSemperoper Dresden Richard Strauss Oper „Intermezzo“ unter jubelndem Beifall des Publikums auf die Bühne gebracht hat, kann das nur die Semperoper. Sachsens Staatsoper zitiert in ihrer Neuinszenierung 100. Jahre später ripetitivo die 1824 dort stattgehabte Uraufführung. Von Moritz Jähnig Bühnenbild und Kulisse: Graphic ...
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