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Category Archives: Theater/Musik

Semperoper: Meisterwerk der Gegenwart

Semperoper: Meisterwerk der Gegenwart

Kaija Saariahos Oper „Innocence“ – wichtiger Repertoire-Akzent Mit Kaija Saariahos letzter Oper „Innocence“ gelang der Semperoper Dresden ein Musiktheaterabend von seltener ästhetischer Klarheit und emotionaler Wucht. Die dramaturgische Raffinesse des Werkes im Nachdenken über moralische Werte unserer Zeit sucht ihresgleichen. Die Bilder prägen sich tief ein. Von Moritz Jähnig Ein Opernereignis von erschütternder Wucht In enger Zusammenarbeit mit der estnisch-finnischen ...

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MuKo Leipzig: Ein Veilchen blüht weiter

MuKo Leipzig: Ein Veilchen blüht weiter

Emmerich Kálmáns spätes „Das Veilchen von Montmartre“ als Repertoirestück Der Leser muss sich etwas gedulden. Erst am Sonnabend nach Ostern hebt sich in der Musikalischen Komödie Leipzig erneut der Vorhang für „Das Veilchen von Montmartre“. Emmerich Kálmáns späte Operette erweist sich in der Wiederaufnahme als erstaunlich widerstandsfähiges Gewächs — eine Blume, die trotzig im Bühnenbeet blüht, während anderswo längst die ...

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Leipzig: Getanzte Meditation

Leipzig: Getanzte Meditation

„Die Mondprinzessin“ – Neuer Ballettabend zu gelungener Auswahl zeitgenössischer Musik Mit der Premiere des zweiteiligen Handlungsballetts „Die Mondprinzessin“ bereichert die Leipziger Compagnie den Spielplan am Augustusplatz. Zu erleben ist ein in jeder Hinsicht eigenständiger, signifikanter und märchenhafter Abend. Gefühle sind zugelassen und werden hereingebeten. Von Moritz Jähnig Ein fernöstlicher Mythos auf der Ballettbühne Erzählt wird ein Märchen, das vermutlich aus ...

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Leipzig: Bedeutendes Werk zum Leben erweckt

Leipzig: Bedeutendes Werk zum Leben erweckt

Gellert Ensemble interpretiert „Der Tod Jesu“ – Fortführung der Ramler-Trilogie und Kernstück der Reihe Im Festsaal des Alten Rathauses Leipzig brachte das Gellert Ensemble am Sonntag, dem 30. März Johann Christoph Friedrich Bachs Passionsmusik „Der Tod Jesu“ (BR-JCFB D 2a) aus dem Jahr 1769 zur Aufführung. Dieses selten gespielte Werk, basierend auf dem poetischen Text von Karl Wilhelm Ramler, markiert ...

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Zürich: Sex und Lügen – gestern und heute

Zürich: Sex und Lügen – gestern und heute

Jetske Mijnssen inszenierte Händels „Agrippina“ parabelhaft als knallhartes Machspiel Die aktuelle Inszenierung von Georg Friedrich Händels „Agrippina“ am Opernhaus Zürich bietet eine spannende Neuinterpretation dieses barocken Meisterwerks. Von Matthias Wiessner Ein barockes Meisterwerk mit zeitloser Relevanz Händels „Agrippina“ wurde im opernverwöhnten Venedig 1709 erfolgreich uraufgeführt und markiert einen frühen Höhepunkt seines Opernschaffens. Eine raffinierte musikalische Gestaltung und eine außergewöhnlich expressive ...

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Zürich: Magisches Klanggeschehen

Zürich: Magisches Klanggeschehen

„Das grosse Feuer“ – Glanzvolle Uraufführung von Beat Furrers neuem Musiktheaterwerk Die bislang politischste Oper aus der Feder des schweizer-österreichischen Komponisten Beat Furrer über die koloniale Ausbeutung der indigenen Völker besticht durch grandios aufgebaute Ensembleszenen. Von Šimon Voseček Vom ehemaligen Urwald ist nicht viel übriggeblieben: Schwarze Baumstümpfe ragen aus dem Boden, andere schweben bedrohlich über der Bühne, die durch trostlose ...

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Freiberg: Spurensuche der besonderen Art

Freiberg: Spurensuche der besonderen Art

Erfolgreiche Musical-Premiere „Dracula“ am Mittelsächsischem Theater Spurensuche. Auf solche hat man sich derzeitig am Mittelsächsischen Theater begeben. Dies natürlich mit der Ikone des Vampirismus, Graf Dracula, und in einer besonderen, dafür bestens geeigneten Spielstätte: der gegenüber dem Theaterhaus gelegenen Nikolaikirche. Von Frieder Krause Mystik in besonderer Spielstätte Intendant Sergio Raonic Lukovic hat in seiner Inszenierung Bram Stokers Roman in der ...

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Chemnitz: „Wieso ist die Nase blau?“

Chemnitz: „Wieso ist die Nase blau?“

Choreografie von Katarzyna Kozielska besticht mit Tanzkunst und Zeitrelevanz Dass durch seine guten Ensembleleistungen und einfallsreichen Choreografien überregional bekannte Chemnitzer Ballett macht im Spielplan mit Premieren an ungewöhnlichen Spielorten und dem Festival TANZ | MODERNE | TANZ von sich reden. Aber auch Wiederaufnahmen interessanter Stücke zeichnen das Repertoire aus. Wir sahen „Wieso ist die Nase blau?“ Von Moritz Jähnig Die ...

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Dessau|Dresden: Tanz bis zur Erschöpfung

Dessau|Dresden: Tanz bis zur Erschöpfung

Eröffnung des Kurt Weill Festes 2025 mit „Die sieben Todsünden / 100 Leidenschaften“ Gastspiel der Staatsoperette – Doppelabend mit faszinierendem Tanz voll aktueller Bezüge Die künstlerische Leitung des Kurt Weill Festes Dessau hat eine sichere Hand bei der Auswahl des Eröffnungsgastspiels bewiesen. Die Programmzusammenstellung des seit 1993 in Weills Geburtsstadt stattfindende Festival spiegelt mit seinem Programm schon immer die politische ...

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Gera: per Gefühlskompressor

Gera: per Gefühlskompressor

Kay Kuntze inszenierte „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ in einem Rutsch „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo – das erfolgreichste Opernduo der Welt. Es liegt nahe, diese beiden Einakter über Lust, Liebe, Eifersucht und die fragwürdige Vorstellung von Ehre zu einem Werk zusammenzufassen. Das klug gestaltete Programmheft des Theaters Altenburg Gera liefert viele überzeugende Gründe für ein ...

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