Mittelsächsische Philharmonie gestaltete Wunschprogramm des scheidenden GMD Jörg Pitschmann Ein solches hat die Mittelsächsische Philharmonie vergangenen Sonnabendabend, 30.07.2022 im Innenhof von Schloß Freudenstein zu Freiberg entzündet und damit die 500 Konzertfreunde im bestens gefüllten Rund aufgewärmt. Zum Glück hatte der Regen des Tages aufgehört. Die stimmungsvolle Ausleuchtung des Schloßhofes erhöhte zusätzlich den Reiz dieses besonderen Konzertes. von Frieder Krause Die ...
mehr lesen »Category Archives: Theater
Freilichtbühne Greifensteine: Eine Persiflage
Robin Hood von Robert Strauß als Sommerspaß Am Sonntag, den 24.07.2022 feierte das Schauspiel Robin Hood auf den Greifensteinen Premiere. Angekündigt war es als Familienstück von Robert Strauß. Zu sehen bekam der erstaunte Besucher dann eine Persiflage. Von Eva Blaschke Am Premierensonntag war es voll auf den Greifensteinen, viele Familien mit Kindern waren unter den Besuchern und das Wetter war ...
mehr lesen »Annaberg-Buchholz: Jedermann unter Luthers rotem Rock
Die aktuelle Inszenierung des Eduard-von-Winterstein-Theaters setzt die neuen Sichtweisen der Intendanz mit ungewöhnlichen Regie-Konzepten fort und fährt gut dabei. Das Publikum begeistert von der Leistung des Schauspielensembles. Von Eve Eveline Schicker-Figura Hugo von Hoffmannsthals „Jedermann, Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ war 1911 in Berlin uraufgeführt worden und wurde ein bleibender Erfolg auf den Theaterbühnen. Die Grundaussage: Jedermann ist jederzeit ...
mehr lesen »Leipzig: Die Grandezza der Gosse
In der MuKo tanzen „Me and my Girl“ den Lambeth Walk of Fame. Es ist eine einfache Geschichte, doch sieht man sie stets gern: „Der Weg nach oben“ ist auch für sozial Benachteiligte begehbar: Mal durch Zufall, mal durch die Liebe, mal ham die Armen geerbt. Von Henner Kotte Die Geschichten von „Pretty Woman“, „My fair Lady“ und „King Ralph“ ...
mehr lesen »Seebühne Kriebstein: Alles wendet sich zum Guten
„Der Graf von Luxemburg“ – eine Operettenrarität überzeugt ihr Publikum Im Sommer 2022 wird auf der Seebühne Kriebstein eine heute nur wenig gespielte Operette gegeben: Der Graf von Luxemburg. So hat man Gelegenheit, vor toller Kulisse weitgehend unbekannte Musik und viel Wortwitz zu erleben. Von Eva Blaschke Als die Operette „Der Graf von Luxemburg“ 1909 erstmals im Theater an der ...
mehr lesen »LEIPZIG: „Frühlings Erwachen“ bei Spielfreude und Livegesang
Die sogenannte Kindertragödie “Frühlings Erwachen“ von Frank Wedekind erlebte am Schauspiel Leipzig eine bejubelte Premiere. Das Stück reflektiert durch die Zeiten gültig das ewige Thema vom Erwachsenwerden in einer von der Jugend als schwer zugänglich empfunden Gesellschaft. Wandeln sich die gesellschaftlichen Verhältnisse, wanden sich die Antworten, die man auf dem Theater dazu erwartet. Von Moritz Jähnig Für den genialen Theatermenschen ...
mehr lesen »Leipzig: Nicht verzagen, Maske tragen
Dänisches Verwirrspiel spaßt auf großer Opernbühne Auf der Bühne des Opernhauses am Leipziger Augustusplatz erfreut schon seit einigen Wochen die Inszenierung einer Komischen Oper das Publikum und erfährt reichlich Beifall, die alle Züge einer großen klassischen Operette hat. Für uns gesehen hat sie der ebenfalls begeisterte Henner Kotte „Sie zeigt uns ihre Kunst und Art, ‘s ist zum Weinen und ...
mehr lesen »Freiberg: Eine geniale Kombination
Als solche entpuppt sich ein Projekt des Mittelsächsischen Theaters in Freiberg: Erlebt man zuerst im Theatersaal Francis Poulencs Musiktragödie „Die menschliche Stimme“, erklingt nach der Pause in der direkt gegenüber gelegenen Nikolaikirche, also im sakralen Raum, Arvo Parts „Te Deum“ für drei Chöre und Streichorchester. Dies dürfte höchsten Seltenheitswert haben und kommt als ein Abenteuer daher, das bestens gelungen ist. ...
mehr lesen »Leipzig: Chor hinter Drahtgittern
Patrick Bialdygas vollständiger „Lohengrin“ an der Oper Leipzig Norman Heinrichs Bühnenbild ist schon beim Pflicht-„Lohengrin“ für die mit dem Großprojekt „Wagner22“ endende Intendanz von Prof. Ulf Schirmer ein Beitrag zu den Nachhaltigkeitsplänen von dessen Nachfolger Tobias Wolff. Das liegt auch ein bisschen an der Pandemie. von Roland H Dippel Katharina Wagner warf im Herbst 2020 und dann wieder im Januar ...
mehr lesen »Chemnitz: Vier Küsse für Tristan
Robert-Schumann-Philharmonie wie im Sog von Wagners „Tristan und Isolde“. Selten fesselt Richard Wagners 1862 uraufgeführte Oper durch eine derartige Detailgenauigkeit, wie – leider nicht mehr allzu oft zu erleben – „Tristan und Isolde“ in der Regie von Elisabeth Schöppler am Theater Chemnitz. Die Regisseurin hat 2019 für das Opernhaus bereits die ausgezeichnete „Götterdämmerung“ erstellt. Von Moritz Jähnig Vieles ist unkonventionell ...
mehr lesen »
Kunst und Technik Das Onlinemagazin