Semyon Bychkov dirigierte zwei musikalisch elegante Ballettgesten von Strawinsky und Tschaikowski Die Großen Concerte in der vergangenen Woche ließen Kompositionen von Igor Strawinsky und Peter Iljitsch Tschaikowski erklingen und wollten neben der Fortsetzung der Pflege russischer Kompositionen im Konzertprogramm einen kleinen Link – wie man sagt – zur Ballett- und Bühnentanzmusik ziehen. Die getroffene Auswahl ist interessant. Von Moritz Jähnig ...
mehr lesen »Leipzig: Jeder Zeit ihr eigener Tanz
Uwe-Scholz-Doppelabend „Mozart und Rachmaninow“ Der Ballettabend “Mozart / Rachmaninow” in der besuchten zweiten Vorstellung in der Oper Leipzig beschert dem ausverkauften Haus einen der grundsätzlich immer seltener werdenden Momente, in dem Publikum und Künstler ganz eng beieinander sind und mit einem Herzen zu schlagen meinen. Von Moritz Jähnig Intime Begegnung von Publikum und Künstlern Die vom Ballettchef Rémy Fichet aufgelegte ...
mehr lesen »Liége/Belgien: Edelfolklore aus der Mottenkiste
Marie Lambert-Le Bihans Regie verbiegt Tschaikowskis „Pique Dame“ zur Karrikatur An der Opéra Royal de Wallonie in Liège geriet „Pique Dame“ – vielleicht eher zufällig als beabsichtigt – zu einer zugleich passenden und doch befremdlich wirkenden Folkloreshow. Von Roland Dippel Tschaikowski im Kulturkampf der Gegenwart Die Diskussion über die Mitwirkung russischer und russländischer Künstlerinnen und Künstler in der Europäischen Union ...
mehr lesen »Leipzig: Bildzeugnisse des Umbruchs
Zur Ausstellung „HYPERION – Malerei von Michiel Frielink“ im Kunstraum Ars avanti, Alte Handelsschule Seit mehr als 12 Jahren lebt und arbeitet Michiel Frielink in Leipzig, so dass er hier kein Unbekannter mehr ist. Er gehört zur Leipziger Kunstszene und dennoch ist diese Personalausstellung mit überwiegend großformatigen Bildern schon einmalig. Von Barbara Röhner Erinnerung im Material Vor bereits vier Jahren ...
mehr lesen »Dessau: Klangrausch und politisches Musiktheater
Brasilianische Oper „Alma“ von Claudio Santoro in europäischer Erstaufführung Das Anhaltische Theater Dessau bringt zum Kurt-Weill-Fest 2026 eine brasilianische Oper von Cláudio Santoro (1919–1989) zur europäischen Erstaufführung, Regisseurin Christiane Iven verleiht dem Werk damit auch eine klar immanente politische Note. Von Moritz Jähnig Almas Weg in die Abhängigkeit Claudio Santoros einzige, erst im hohen Alter vollendete Oper „Alma“ schildert das ...
mehr lesen »Chemnitz: „Rummelplatz“ mit OPER! AWARD ausgezeichnet
Die international beachtete Uraufführung wurde in der Kategorie „Bestes Festival“ geehrt Großer Erfolg für die Theater Chemnitz: Rummelplatz von Jenny Erpenbeck (Libretto) und Ludger Vollmer (Komposition): Die Produktion wurde am 23. Februar 2026 mit dem OPER! AWARD in der Kategorie „Bestes Festival“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Theater Regensburg statt. Den Preis nahmen Generalintendant Christoph Dittrich und Komponist Ludger Vollmer ...
mehr lesen »Chemnitz: Glück auf!, Glück auf!
Ludger Vollmers Wismut-Oper „Rummelplatz“ zieht das Publikum weiter ungebrochen an Noch eine knappe Stunde bis zum Läuten, doch im Eingangsbereich der Oper Chemnitz herrscht bereits spannungsvolle Betriebsamkeit. Die Foyers füllen sich früh, Sitzplätze bei der Einführung im Rangfoyer sind längst vergeben, und das gedämpfte Murmeln der Wartenden verdichtet sich zu jener Mischung aus Neugier und Aufgeregtheit. „Die sind heut wie ...
mehr lesen »Dresden Semperoper: Werk ohne Geschwister
Gedanken zu Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ Bereits 2022 feierte die Inszenierung „Dialogues des Carmélites“ von Jetske Mijnssen eine international beachtete Premiere. Jetzt ist sie an die Semperoper Dresden übernommen worden. Für die besuchte Repertoirevorstellung wären noch Karten zu bekommen gewesen. Auf jeden Fall sei das bedeutende Werk zu einem Besuch empfohlen. Von Moritz Jähnig Historischer Hintergrund und literarische Herkunft ...
mehr lesen »Gera: Kontraste in homogener Form
“Jeu de Cartes“ / „Pulcinella“ – Doppel-Ballettabend zu Musik von Igor Strawinsky und Kian Jazdi Das Thüringer Staatsballett stellt sich mit dieser Inszenierung nicht nur zwei Meilensteinen der Tanzmoderne, sondern auch der Frage, wie man historische Werke erzählen kann, dass sie im Heute ankommen. Der Abend gibt darauf eine überraschend deutliche Antwort. Von Moritz Jähnig Das Thüringer Staatsballett wagt sich ...
mehr lesen »Leipzig: Sommersehnsucht im Februar
Die Musikalische Komödie träumt sich mit „Im weißen Rössl“ an den Wolfgangsee Endlich Urlaub: in ein schönes Hotel einchecken und die Seele baumeln lassen – am besten mit Blick aufs Wasser. Doch nein: Im Hotel »Zum weißen Rössl« am Wolfgangsee geht’s drunter und drüber. Erholung ade! Denn das Hotel ist vollkommen überlaufen, Arbeit wird ständig mit Privatleben vermischt, und sowohl ...
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